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Herbstlaub

Ein Blatt fiel mir vor die Füße und wollte gemalt werden.

mit Prismacolor-Stiften gemalt

mit Prismacolor-Stiften gemalt

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Mit einem Ziepen kurz über dem Steißbein fing es an. Zu dem Zeitpunkt dachte ich: »Ach, das wird wieder. Was von allein kommt, das geht von allein.« Da lag ich verkehrt. Im Gegenteil. Aus dem anfänglichen Ziepen wuchsen Schmerzen. Es kam, dass ich nach nur minutenlangem Sitzen eine gewisse Zeit gebeugt lief. Bücken ging, das Aufrichten wurde zur Qual. Ich bin keine fünfzig Jahre, arbeite weder schwer, noch tippe ich stundenlang am Computer. Trotzdem das Kreuz streikt! Warum?
Von einem schwerwiegenden Schaden bin ich nicht ausgegangen. Also fiel der Arzt für mich vorerst aus. Ich googelte im Internet nach Lösungen herum. Es gab eine einfache Erklärung für mein Leiden: Bewegungsmangel! Das vermutete ich bereits. 🙂

Was sollte ich tun? Rückenschule, Yoga oder Gymnastik? Oder was? Ich entschied – das Walken ohne Stöcke. Es gibt keine Nachteile gegenüber dem Nordic Walking (mit Stöcke). Dem Rücken ist es laut special-rueckenschmerz.de egal.
Ich lief am selben Tag los. Denn wer lange überlegt, lässt es am Ende bleiben – so meine Erfahrung. Ich begann mit 30, steigerte mich wöchentlich erst auf fünfundvierzig Minuten und schließlich eine Stunde pro Tag. Das Ganze fünfmal die Woche. Ruhetage sind wichtig, damit sich die Muskeln erholen und aufbauen.

In der Zwischenzeit studierte ich weiter die Themen Rückenleiden und Walking. Volkskrankheit Nummer 1 sind die Rückenschmerzen. Gefolgt von psychischen Erkrankungen, die wiederum mit Rückenbeschwerden in Verbindung stehen können.

Der Hauptgrund für das stetige Ansteigen der Schmerzen im Rückenbereich ist, der zunehmende Mangel an Bewegung.
Ist es so einfach? Was zu beweisen wäre.

Was bringt nun das Walking oder Nordic Walking dem Rücken. Dazu schreibt special-rueckenschmerz.de Folgendes:
»Leichte, gleichmäßige Rotationen im Beckenbereich sorgen dafür, dass die Bandscheiben vermehrt Wasser einlagern, wodurch sie ihr Volumen vergrößern und an Festigkeit und Elastizität gewinnen.
Schultergürtel und Becken drehen gegeneinander. Dadurch werden bestimmte Muskeln im Rücken und Bauch optimal beansprucht und die Wirbelsäule, speziell die Lendenwirbelsäule, stabilisiert.«
Oben schrieb ich, dass psychische Erkrankungen und Rückenleiden zusammenhängen. Das eine schließt das andere nicht aus. Ständige Schmerzen schlagen auf die Psyche nieder. Die Muskeln im Wirbelsäulenbereich verkrampfen. Die Folge – Rückenschmerzen. Ein Kreislauf. Mit Walking helfen wir dem auf die Sprünge. Zum einen hilft allein die Bewegung an der frischen Luft. Durch Meditation beim Laufen können wir das steigern. Mit der sogenannten Gehmeditation.

Die folgendermaßen funktioniert: Man sucht eine weniger abwechslungsreiche Strecke aus, um neue, ablenkende Eindrücke zu verhindern. Die Konzentration wird auf die Schritte gelenkt und versucht bei ihnen zu bleiben. Gehen die Gedanken spazieren – was am Anfang sehr oft passieren kann – kommt man einfach wieder zurück zu den Gehbewegungen. Das alles anfangs für 15 Minuten. Später kann, wer möchte, es steigern.
Warum meditieren? Jack Kornfield sagt dazu in seinem Buch »Meditation für Anfänger«:
»Wir meditieren also, um zur Erkenntnis der Lebensgesetze zu erwachen. Wir erwachen, indem wir die Aufmerksamkeit von der Vielzahl unserer Gedanken und Ideen abziehen und sie auf unseren Körper und unsere Empfindungen lenken. Wir beginnen zu verstehen, wie unser Körper und unser Geist funktionieren, und so können wir eine weisere Beziehung zu ihnen aufnehmen. Der Kern dieses inneren Übungsweges ist das aufmerksame Lauschen und Achten auf unser Umfeld, auf unseren Körper, auf unseren Geist, auf unser Herz und auf die Welt um uns herum. Das ist es, was als Achtsamkeit bezeichnet wird – eine sorgsame und respektvolle Aufmerksamkeit.«

Ein Punkt fehlt in meiner Recherche. Die Gewichtabnahme, besser der Kalorienverbrauch. Im Internet habe ich eine interessante Seite gefunden – Fitrechner.de.
Hier gibt man die Laufzeit und die Sportart ein. Es folgen das Alter, Körpergröße, Gewicht und Geschlecht. Dann kann man rechnen lassen. Bei mir kamen bei einer Stunde Walking 311 kcal heraus. Nicht viel, aber immerhin etwas.

Zugegeben, ich hatte am Anfang ein paar Probleme. Da gab es Schmerzen in den Schienbeinen, einen Tennisarm und der innere Schweinehund musste täglich besiegt werden. Das ist jetzt fast – der innere Schweinehund ist bissig – Geschichte. Seit zehn Wochen gehe ich walken. Ich fühle mich fitter, bin achtsamer, entspannter und meinen Rücken spüre ich nur bei extremer Belastung. Diese versuche ich, möglichst zu vermeiden. Das Körpergewicht konnte ich halten, ohne die Ernährung umzustellen. Wer abnehmen will, kann das aber auch mit Walking schaffen. Er muss allerdings die Kost umstellen und sich auf die Strümpfe machen, dabei die Pausen nicht vergessen!

Für die Kreativen von uns – die Ideen sprühen beim Laufen aus euch heraus!
Also rein in die Turnschuhe und los! Es lohnt auf jeden Fall.

Ein letzter Hinweis: Bei schwerwiegenden Schmerzen kommt erst der Arzt ins Spiel, bevor man mit einer Therapie bzw. Sportart beginnt!

Literatur
»Meditation für Anfänger« von Jack Kornfield, Verlag Goldmann Arkana

Zentangle

Ja, ich lebe noch. Ich habe mein Blog ganz schön vernachlässigt. Versprochen – ich versuche mich zu ändern.

Heute zeige ich euch mein neuestes Tangle. Es hat eine A4-Größe und war schon recht aufwendig. Aber, es hat mir sehr viel Spaß gemacht.

Tangel

Ein Loop aus edlem Garn

Eine kleine Strickanleitung für diesen Loop:

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das Muster des Loops ist auf beiden Seiten gleich, also es gibt kein Rechts und Links

Material: Pro Lana Cashmere Plus; 50g/ca.200m

Stricknadeln Größe Nr. 4

ich habe mit einen Maschenanschlag von 74 Maschen begonnen, das ergibt eine Breite von ca. 31 cm

dann nach Strickschrift 125 cm gestrickt, abgekettet und die Schmalseiten verdreht zusammengenäht

Strickschrift

So, ich hoffe ihr könnt das lesen. Wenn ihr Fragen habt, dann schreibt mir.

Viel Spaß beim Nacharbeiten!

Eure Mone

Ja, es gibt mich noch. Ich weiß, es sieht so aus als sei ich ziemlich faul. Aber im Gegenteil, ich war recht fleißig. Ich habe mir nämlich im Februar eine neue Nähmaschine geleistet. Und das Ding, eine W6 N 5000, ist einfach super.

Natürlich musste sie auch schon ganz viel arbeiten:

Patchworkdecke als Bettüberwurf

große Patchworkdecke

große Patchworkdecke

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Patchworkdecke – Nahaufnahme

 

Leseknochen

Leseknochen - Eulen

Leseknochen – Eulen

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Leseknochen – Schmetterlinge

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Leseknochen von oben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Patchworkkissen – Winter (etwas verspätet)

 

Winterkissen

Winterkissen

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Winterkissen – Detail

 

Eiermützen, denn Ostern kommt bald

4 Eiermützen mit Eulen

4 Eiermützen mit Eulen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ach ja, eine Sommerhose habe ich mir auch noch genäht, jedoch noch nicht fotografiert. Hm, mich selber fotografieren ist immer etwas umständlich. Na mal sehen…

Endlich ist er fertig…

Der Alpaka – Poncho

Ich habe das Garn aus Alpakawolle gesponnen. Huh, was für eine Arbeit :). Zunächst mussten die Fasern gewaschen werden. Ich kann euch sagen, das gute Tier muss sich ganz schön im Staub gewälzt haben. Denn was unter dem, zugegen etwas übertrieben, anthrazitfarbenen Etwas herauskam war ein wunderschönes Wollweiß. Die Arbeit hatte sich gelohnt!
Im Wohnzimmer zum Trocknen ausgebreitet lagen dann die weichen Wolken. Von denen war unsere Katze Cleo auch sehr beeindruckt, denn sie lag immer mittendrin.
Dann kam das Spinnen. Das habe ich in Etappen gemacht und somit hat das Ganze doch einige Monate gedauert bis die 700g Wolle verarbeitet waren. Nun war das Garn da und was mache ich daraus? Tja, und da viel mir ein Poncho ein. Gedacht – getan. Und hier ist er:

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Ehrlich, ich bin richtig stolz. Alles selbst gemacht, außer den Knopf.  😉

Kleine Weihnachtsbastelei

Einen kleinen Teil meiner großen Perlensammlung habe ich hier untergebracht.

Weihnachtssterne

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